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Konstruktionsgrammatik und Framesemantik (Dresden, 09.07.2018)

Abstract

Framesemantik und Konstruktionsgrammatik gehören dem Paradigma kognitionslinguistischer Ansätze an. Sie teilen deshalb zentrale Prämissen und verfolgen
das Ziel, Sprachwissen als netzwerkartige Struktur kognitiver Entitäten mittels spezifischer Grundkonzepte zu modellieren: semantischen Frames auf der einen, Konstruktionen auf der
anderen Seite. Der Beitrag schlägt eine Implementierung der Frames als Wissens- oder Deutungsrahmen und damit der Frameelemente von Frames auf Argumentstrukturebene in Konstruktionen vor – wobei beide Konzepte je vom anderen erheblich profitieren: Die Implementierung zielt auf eine kooperative Erschließung von Frames und Konstruktionen, was für die Annotation von Korpora bedeutet, dass die Ergebnisse der Framesemantik und einer sprachgebrauchsbasierten Konstruktionsgrammatik aufeinander abbildbar sind. Erläutert wird dies am etablierten Frame GIVING mit einem Ausblick auf ein semantisch motiviertes Konstruktikon, das von Konstruktionen als “Bedeutungs-Form-Paaren” ausgeht.

Präsentation

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Informationen zum Workshop

Identifizierung und Analyse von Frames, Mustern, Schemata und Konstruktionen mittels quantitativer Methoden“.

 

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