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Prof. Dr. Alexander Lasch

Prof. Dr. Alexander Lasch

Tel.: +49 351 463-36175 (bzw. -32454)

Fax: +49 351 463-37723

E-Mail: alexander.lasch@​tu-dresden.de

Büro: Wiener Straße 48 // R. 202 // 01219 Dresden

Die aktuellen Sprechzeiten entnehmen Sie bitte unserer Übersicht über die Sprechzeiten (*.pdf). Für knappe Fragen können Sie mich auch gern via Telegram kontaktieren.

Über mich

Als Linguist beschäftige ich mich genauer mit den Besonderheiten der deutschen Sprache in ihrer Entwicklung und ihrem Gebrauch. Im Mittelpunkt meines Interesses stehen konstruktionsgrammatische Zugänge zur Gegenwartssprache, Erschließung und maschinelle Analyse im Kontext der Digital Humanities, diskurs- und domänenspezifische Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, funktionale und regionale Varietäten sowie Themen der angewandten Linguistik.

Grundsätzlich folge ich in Lehre und Forschung den Prinzipien der Open Access Community und setze mich für die Etablierung von Open Educational Resources (OER) ein. Besonderes Augenmerk richte ich auf kollaborative Arbeitsformen und die Sichtbarmachung der Verzahnung von Forschung und Lehre.

Wissenschaftlicher Werdegang

Ruf auf die W3-Professur für germanistische Linguistik und Sprachgeschichte an die TU Dresden (Februar 2017) zum Wintersemester 2017/2018.
 
Habilitation (Juni 2016) an der Philosophischen Fakultät der CAU zu Kiel; Venia Legendi: Deutsche Sprachwissenschaft.
 
Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Markus Hundt am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (2006), beurlaubt für Elternzeit (2010-2011) und Vertretung der W3-Professur für Angewandte Linguistik an der TU Dresden im Wintersemester 2011/2012 und Sommersemester 2012. 
 
Wissenschaftlicher Koordinator des Internationalen Doktorandenkollegs "Textualität in der Vormoderne" an der Ludwig- Maximilians-Universität München im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern (2004-2006).
 
Mitarbeiter am SFB 573 "Pluralisierung in der Frühen Neuzeit" im Teilprojekt "Autorität des Nichtigen" (Prof. Dr. Peter Strohschneider) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2004).
 
Promotion bei Prof. Dr. Karlheinz Jakob in Dresden (2004).
 
Studium Deutsch und Geschichte für das Höhere Lehramt am Gymnasium an der Technischen Universität Dresden (1995-2000).

Forschung

Forschungsschwerpunkte

Konstruktionsgrammatik und Grammatik der deutschen Gegenwartssprache; Gründungsmitglied des Arbeitskreises "Konstruktionsgrammatik des Deutschen"

Digital Humanities: Erschließung und maschinelle Analyse

Diskurssemantik / Diskursspezifische Kommunikation ("Sprache und Religion"); Leiter der Domäne "Religion" im Forschungsnetzwerk "Sprache und Wissen" an der Universität Heidelberg (gemeinsam mit Wolf-Andreas Liebert)

Deutsche Sprachgeschichte (vom 13. bis 20. Jahrhundert); Gründungs- und Vorstandsmitglied der "Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte"

Unternehmenskommunikation

Forensische Linguistik

Tagungsorganisation

Barrierefreie Kommunikation in Ausstellungen? Deutsches Historisches Museum Berlin, 11. und 12. Oktober 2018

Historische Konstruktionsgrammatik. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 17. und 18. Februar 2016 (gemeinsam mit Alexander Ziem [Düsseldorf]). Förderung: DFG

Deutsch im Norden. Varietäten des norddeutschen Raumes im Spiegel der germanistischen Sprachgeschichtsschreibung. Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte (GGSG) e.V.  Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 25.-27. September 2014 (gemeinsam mit Markus Hundt).

Konstruktionen – Wissen  – Diskurs. Internationales Kolloquium der Graduiertenplattform des Forschungsnetzwerks »Sprache und Wissen«, des Internationalen Wissenschaftsforums und des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg am 11.-12. September 2012 (gemeinsam mit Marcus Müller [Heidelberg] und Alexander Ziem [Düsseldorf]).

Konstruktionen als soziale Konventionen und kognitive Routinen. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 31. August bis 1. September 2011 (gemeinsam mit Alexander Ziem [Düsseldorf])

Konstruktionsgrammatik: Neue Perspektiven zur Untersuchung des Deutschen und Englischen. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 18.-20. Februar 2010 (gemeinsam mit Alexander Ziem [Düsseldorf]). Förderung: FTS

perceptual dialectology  – Neue Wege der Dialektologie. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 22.-24. Mai 2008 (gemeinsam mit Markus Hundt & Christina A. Anders). Förderung: FTS

Vorträge

Vortragsankündigungen

"Annotation phrasaler und transphrastischer Einheiten: der schwierige Umgang mit Mustern, Schemata und Konstruktionen". Workshop "Herausforderungen bei der (grammatischen) Analyse historischer Korpora" in Paderborn, 29. und 30.11.2018.

"Muster, Schema, Konstruktion". Tagung "Diskussionsforum Linguistik" in Bamberg, 9. und 20.10.2018.

"Angst vor dem Dunkel. Sprachliche Auseinandersetzung mit Differenzlosigkeit als Quelle des Religiösen". Tagung des Forschungsnetzwerks "Sprache und Wissen" zum Thema "Sprache der Angst" in Heidelberg, 04. und 05.10.2018.

"Korpuslinguistische Modellierung der Archivierung sprachlicher Muster". Jahrestagung der "Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte" (GGSG) in Bamberg, 20.-22.09.2018.

 

Vortragsarchiv (inkl. Präsentationen, Vortragsskripten und Mitschnitten)

Archiv der Vorträge inkl. Präsentationen (*.pdf), Vortragsskripten (*.pdf) und Audio- bzw. Videomitschnitten.

Publikationen

Aktuelle Veröffentlichungen
Alexander Lasch (2018): Das mutet besonders gegenwartsnah an – anmuten mit (deverbalem) Adjektiv als nonagentive Konstruktion. In: Deutsche Sprache 46,2. 97-120. DOI: https://www.dsdigital.de/DS.02.2018.097.

Alexander Ziem & Alexander Lasch (2018): Konstruktionsgrammatische Zugänge zu narrativen Texten. Ausgangspunkte und Perspektiven. In: LiLi 48,2. Ahead of Print: http://rdcu.be/JVmn. DOI: https://doi.org/10.1007/s41244-018-0097-3.

Alexander Lasch (2018): Phrasale Konstruktionen als Basis narrativer Routinen. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 46,1. 42-62. DOI: http://doi.org/10.1515/zgl-2018-0004.

Alexander Lasch & Wolf-Andreas Liebert (Hg.) (2017): Handbuch Sprache und Religion (HSW 18). Berlin, Boston: de Gruyter.

Publikationsübersicht

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